Funktionelles-Training

hat seinen Ursprung in der Physiotherapie und wird in Nordamerika schon seit langem im Spitzensport angewandt. In Deutschland wurde das funktionelle Training durch Jürgen Klinsmann und seinem FC-Bayern-Team bekannt.

Beim funktionellen Training trainiert man Bewegungen und nicht einzelne Muskeln. Muskeln werden also nicht wie beim Bodybuilding isoliert trainiert, sondern als miteinander verbundenes System. Um Bewegungsabläufe im Alltag oder Sport auszuführen, nutzen wir so genannte kinetische Muskelketten. Da wir nur so stark sein können wie das schwächste Glied dieser Kette, wird beim funktionellen Training sehr viel Wert auf das Core-Training gelegt. Um Kräfte auf unsere Gliedmaßen übertragen zu können, benötigen wir eine starke Core-Muskulatur.

Ein effektives, funktionelles Training kann mit nur kleinen Hilfsmitteln wie z.B. Balance Trainer, Therabändern, Gymnastik- und Medizinbällen erreicht werden. Wie bereits erwähnt, werden Bewegungsabläufe trainiert und keinerlei Maschinen verwendet.

Gelenkstabilisierung, Verbesserung komplexer Bewegungsmuster, verbesserte Ansteuerung des Muskelsystems durch das zentrale Nervensystem, Schnelligkeit, verbesserte Beweglichkeit und Ausdauer sind nur einige der Vorteile des Functional-Trainings.

Da beim Functional-Training immer mehrere Muskelgruppen beansprucht werden, wird die Herzfrequenz weitaus stärker erhöht als beim isolierten Krafttraining. Der Kalorienverbrauch ist somit wesentlich höher und der Gewichtsverlust effektiver.